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08.02.2011
www.pflanzliche-darmarznei.de: Pilze im Darm? Natürliche Darmabwehr wiederherstellen.

Sie leiden unter Blähungen, einem Wechsel von Durchfall und Verstopfung, chronischer Müdigkeit, Allergien oder Migräne? All diese Beschwerden können durch eine Infektion mit Darmpilzen verursacht werden und das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der Betroffenen stark beeinträchtigen. „Eine mehrwöchige Kur mit einer Kombination der Heilpflanzen Kamille, Myrrhe und Kaffeekohle hemmt nicht nur das Wachstum der Pilze, sondern bewirkt darüber hinaus eine umfassende Regeneration der Darmschleimhaut,“ erklärt Frau Dr. Bernharda Schinke, Ärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren aus Mainz. Dadurch wird die Wiederherstellung des natürlichen Gleichgewichts im Darm gefördert.

Hefepilze wie Candida albicans kommen bei etwa drei Viertel aller Menschen im Darm vor und sind zunächst ungefährlich. Einseitige Ernährung, eine Therapie mit Antibio-tika oder Cortison und sogar die Antibabypille können jedoch zu einer krankhaften Vermehrung der Pilze führen.

„Die Beschwerden sind vielfältig und so unspezifisch, dass die Darmpilze oft erst spät erkannt werden,“ erklärt die Expertin. Unkontrolliert vermehrte Darmpilze können indirekt auch andere Erkrankungen begünstigen, da sie unser Immunsystem dauerhaft überfordern. So wird unter ande-rem der Einfluss von Darmpilzen auf die Entstehung von Hautkrankheiten bis hin zu Rheuma und Arthrose immer wieder diskutiert. Um die Pilze im Darm wieder loszuwerden, werden oft Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen, so genannte Antimykotika, eingesetzt. Sie zerstören zuverlässig Hefen und Pilze, haben aber darüber hinaus keine positiven Wirkungen auf die gestörte Darmflora, wodurch Rückfälle häufig vorprogrammiert sind.

Myrrhe, Kamille und Kaffeekohle –
Darmabwehr wiederherstellen

Eine wirksame Bekämpfung der Pilze und gleichzeitig eine Wiederherstellung der natürlichen Darmbarriere lässt sich mit einem pflanzlichen Kombinationspräparat aus Myrrhe, Kaffeekohle und Kamille erreichen,“ so Schinke. Das Pflanzengemisch hemmt nicht nur das Wachstum der Pilze, sondern bewirkt außerdem eine umfassende Regeneration der Darmschleimhaut, was eine Wiederherstellung der natürlichen Barrierefunktion der Schleimhaut ermöglicht. Laboruntersuchungen belegen deutliche wachstumshemmende Effekte der in dem Pflanzengemisch enthaltenen Myrrhe und Kaffeekohle auf die im Darm vorherrschenden Hefepilz-Arten (Beckmann et als 1996). Eine Anwendungsbeobachtung an 60 Patienten zeigte außerdem bereits nach vierwöchiger Behandlung eine deutliche Verringerung des Pilzbefalles und der vorliegenden Beschwerden (Lühr 1996).

Da Hefepilze sich von Kohlenhydraten ernähren, ist eine begleitende Diät empfehlenswert. Um dem Pilz die Nahrung zu entziehen, sollte der Patient auf Zucker und Weißmehl-Produkte verzichten und sich möglichst ballaststoffreich ernähren. Auch Alkohol und Fruchtsäfte sollten für sechs bis zwölf Wochen vom Speiseplan gestrichen werden. Obst ist in geringen Mengen (1-2 Stück täglich) erlaubt.

www.pflanzliche-darmarznei.de –
Experten beantworten Fragen

Auch bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Reizdarm, Reisedurchfall und Nahrungsmittelunverträglichkeiten gibt es viele Helfer aus der Natur. Die Website www.pflanzliche-darmarznei.de informiert über die verschiedenen Darmerkrankungen und deren Behandlungsmöglichkeiten mit pflanzlichen Präparaten. Drei Experten beantworten hier per E-Mail oder am Telefon Fragen der Besucher zur natürlichen Behandlung von Darmkrankheiten. Telefonisch sind die Ärzte mittwochs von 15.30 Uhr bis 16.30 Uhr unter der Rufnummer: 06196 / 7766-410 zu erreichen.

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Quellen:

Beckmann, G. et al: Experimentelle Untersuchungen zur antimykoti-schen Wirksamkeit eines Myrrhe, Kamillenextrakt und Kaffeekohle ent-haltenden Arzneimittels, Erfahrungsheilkunde 11/1996, S. 842-847

Lühr, K.: Initialtherapie intestinaler Mykosen mit Myrrhe, Kaffeekohle und Kamillenblüten – eine Praxisstudie, Erfahrungsheilkunde 6/1996, S. 368-373


Pressekontakt:
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Frank Etzel
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