Cramer-Gesundheits-Consulting: Presseservice

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25.01.2011
Zwei neue Infofilme auf www.enzynorm.de: „Vorsicht bei der Einnahme von Säureblockern“ & „Tipps vom Arzt bei Reizmagen“

Wer unter Reizmagen leidet oder häufig Säureblocker (Protonenpumpenhemmer) einnimmt, sollte sich die neuen Infofilme mit zwei Berliner Ärzten auf www.enzynorm.de anschauen: Im ersten Film wird erklärt, wann die Einnahme von Säureblockern sinnvoll ist und wann man besser auf diese starken Arzneimittel verzichtet. Der zweite Film vermittelt wichtige Therapie- und Lebensstilempfehlungen für Patienten mit Reizmagen – eine der häufigsten Magen-Darm-Erkrankungen überhaupt.
Ergänzt werden die neuen Aufklärungsfilme durch einen weiteren Service: Ein ärztliches Expertenteam von drei Magen-Darm-Spezialisten beantwortet kostenlos E-Mail-Anfragen zu Verdauungsbeschwerden: expertenrat@enzynorm.de.

Aufklärungsfilm Säureblocker: Für zahlreiche kritische Ärzte zeichnet sich ein bedenklicher Trend ab, der zu Lasten der Patientengesundheit gehen kann: Zu viele Menschen mit Verdauungsbeschwerden schlucken stark wirksame Säureblocker (PPI), obwohl sie kein entsprechendes Krankheitsbild aufweisen, das die Einnahme von PPI erfordert. Diese Entwicklung kann der Gesundheit der Patienten schaden, denn Säureblocker können bei Langzeiteinnahme teils schwere Nebenwirkungen verursachen - beispielsweise wächst das Risiko von Pilz- und Bakterieninfektionen, Durchfall und Lungenentzündungen. Darüber hinaus steigt die Wahrscheinlichkeit, dass PPI-Verwender vermehrt an Knochenschwäche leiden. Außerdem können PPI nach langer Einnahme abhängig machen: Wenn man sie absetzt, lösen sie selbst Verdauungsbeschwerden aus, sodass die Betroffenen ihre PPI oft immer weiter einnehmen [1]. Aufgrund dieser aktuellen Entwicklung beantwortet der neue Aufklärungsfilm die wichtigsten Fragen zu Säureblockern.

Aufklärungsfilm Reizmagen: Das Krankheitsbild „Reizmagen“ gehört zu den häufigsten Formen von Verdauungsbeschwerden, an der vorwiegend Frauen leiden. Da Ärzte keine organischen Ursachen für die teils stark belastenden Beschwerden finden können, ist eine gezielte Therapie oftmals schwer festzulegen. Daher durchlaufen viele Betroffene häufig eine Odyssee an Therapien, bis eine Behandlung spürbar gut wirkt. Um schneller die richtige Therapie zu finden, kann ein Symptomtagebuch hilfreich sein: Hier trägt der Patient beispielsweise ein, welche Beschwerden wann wo auftraten und wie er sich dabei gefühlt hat. Darüber hinaus helfen verschiedene Therapien und Änderungen des Lebensstils. Die wichtigsten Fragen zum Reizmagen und Sinn eines Symptomtagebuchs beantwortet der zweite Aufklärungsfilm.

Magen-Darm-Experten geben Auskunft: Wer zu Säureblockern, Reizmagen oder anderen Themen rund um Verdauungsbeschwerden Fragen hat, kann diese dem ärztlichen Expertenteam auf enznyorm.de stellen: Drei Magen-Darm-Spezialisten beantworten kostenlos E-Mail-Anfragen unter expertenrat@enzynorm.de.

[1] Stange R., Uehlecke B., „Harmlos oder gefährlich – eine kritische Analyse zur Arzneimittelsicherheit von Säureblockern“; Thieme-connect, Zeitschrift für Komplementärmedizin, 2010, 3: 54-57 und 4: 61-64
Eschborn, 25. Januar 2011, 2.767 Zeichen mit LZ, ohne Überschrift.


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