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15.12.2009Grippe-Symptome im Anzug – selbst behandeln oder doch gleich zum Arzt?
Die Nase läuft, der Hals kratzt, Kopf und Glieder schmerzen? Kaum ist das Schmuddelwetter da, haben uns die Viren wieder fest im Griff. Doch woran können wir erkennen, ob es sich nur um eine einfache Erkältung, die echte Grippe oder gar die Schweinegrippe handelt? „Die Art der Beschwerden gibt Aufschluss darüber, ob eine einfache Erkältung oder eine Grippe vorliegt“, erklärt Dr. Dr. Erwin Häringer, Arzt für Allgemeinmedizin und Naturheilkunde aus München. Bei Verdacht auf die echte Grippe sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden. Bei Erkältungskrankheiten lohnt sich eine Selbstbehandlung zum Beispiel mit entzündungshemmenden pflanzlichen Medikamenten. Bei Infekten der Atemwege sind Senföle aus Kapuzinerkresse und Meerrettich besonders wirksam. Sie sind in kombinierter und konzentrierter Form als Tabletten rezeptfrei in Apotheken erhältlich.
Erkältungskrankheiten und echte Grippe werden durch Viren ausgelöst, nicht durch Bakterien. „Neben dem direkten Händekontakt erfolgt die Übertragung der Viren vor allem über die Atemluft. Daher ist die Ansteckungsgefahr sehr groß“, sagt Häringer. Eine Erkältung beginnt meist schleichend, häufig mit Schnupfen oder einem kratzenden Hals. Hohes Fieber kommt nur selten vor. Eine echte Grippe tritt sehr plötzlich auf und wird zu 95 Prozent von Fieber begleitet. Kopfschmerzen, Husten und Frösteln stehen hier als Symptome im Vordergrund. Die Beschwerden der Schweingrippe ähneln denen der klassischen Grippe. Hier könne die exakte Diagnose nur durch einen Nasen-Rachenabstrich erfolgen, der vom Arzt eingeschickt wird, so der Experte.
Senföle bekämpfen Bakterien, Pilze und sogar Viren
Durch Viren ausgelöste Erkrankungen sind nur schwer behandelbar. Chemische Antibiotika helfen hier nicht, diese wirken nur gegen Bakterien. Bei Erkältungskrankheiten ist der Einsatz von entzündungshemmenden pflanzlichen Medikamenten sinnvoll. Die so genannten pflanzlichen Antibiotika, wie zum Beispiel Senföle aus Kapuzinerkresse und Meerrettich, bekämpfen nicht nur Bakterien und Pilze, sondern können auch die Vermehrung von Viren hemmen. „Besonders gut entwickeln die Senföle ihre Wirksamkeit bei Entzündungen der Atemwege und der Harnblase, da ihre Ausscheidung über die Atem- und Harnwege erfolgt“, erläutert Häringer. Wer pflanzliche Arzneimittel verwendet, sollte auf deren Qualität achten und nur klinisch getestete, das heißt als Arzneimittel zugelassene Präparate wählen. Viele nicht apothekenpflichtige Produkte sind zu niedrig dosiert und wirken dann nicht.
Wen es erwischt hat, der sollte außerdem viel trinken und für feuchte Luft sorgen (z. B. nasse Tücher aufhängen). Dampfinhalationen mit in Wasser gelöstem Kochsalz lassen die Nasenschleimhäute abschwellen und erleichtern so das Atmen. Auch das Einreiben von Brust und Rücken mit einem Erkältungsbalsam ist zu empfehlen. Die darin enthaltenen ätherischen Öle wirken schleim- und krampflösend. Lutschbonbons regen die Produktion von Speichel an und halten so den Rachen feucht.
Auch die Behandlung der echten Grippe besteht in erster Linie darin, die Beschwerden zu lindern. Bei Risikopersonen werden sogenannte Neuramidase-Hemmer eingesetzt. Sie blockieren das Enzym Neuramidase, das bei der Vermehrung des Grippevirus eine wichtige Rolle spielt. Durch die Behandlung verläuft die Erkrankung milder und kürzer. Die Medikamente müssen jedoch innerhalb von 48 Stunden nach dem Auftreten der ersten Beschwerden zum Einsatz kommen, um ihre Wirkung zu entfalten.
Ein intaktes Immunsystem schützt vor Infekten
Ob und wie schwer wir erkranken hängt davon ab, wie fit unser Immunsystem ist. Menschen mit einem geschwächten Immunsystem erkranken häufiger an Infektionen, haben oft stärker ausgeprägte Beschwerden und brauchen länger, bis sie wieder gesund sind. Viele Tipps zur Stärkung des Immunsystems gibt es im Internet unter www.pflanzliche-antibio¬tika.de. Hier finden Besucher außerdem eine Fülle von Informationen zu Heilpflanzen und ihren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Broschüren mit weiteren Informationen können kostenlos angefordert werden unter service@cgc-pr.com und bei CGC GmbH, Postfach 11 07, 65741 Eschborn.
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Pressekontakt:
CGC Cramer Gesundheits-Consulting GmbH
Frank Etzel
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