Publikumspresse
23.01.2012Bei psychischer Belastung in den Wechseljahren hilft sibirische Rhabarberwurzel
Die oftmals starken psychischen Beschwerden in den Wechseljahren entstehen durch ein Zusammenspiel von hormoneller Umstellung, körperlichen Veränderungen und einem Wandel des persönlichen Umfelds. Daher empfindet jede Frau diese Lebensphase anders. Mit den körperlichen und seelischen Auswirkungen dieses natürlichen, aber unabwendbaren Vorgangs muss man sich jedoch nicht einfach nur abfinden. Eine gesunde Ernährung, Sport und Bewegung sowie Heilkräfte aus der Natur können Teil der individuellen Bewältigungsstrategie sein. Besonders der sibirische Rhabarber im pflanzlichen Arzneimittel femi-loges® kann depressive Verstimmungen und Ängstlichkeit reduzieren und somit Frauen durch diese turbulente Lebensphase hindurchhelfen.
Die körperlichen Auswirkungen der Wechseljahre sind weithin bekannt und gesellschaftlich akzeptiert, die vielfältigen psychischen Belastungen hingegen werden oft verschwiegen. Sie reichen von Stimmungsschwankungen, allgemeiner Reizbarkeit, Ängstlichkeit, innerer Unruhe, Anspannung, Nervosität, Müdigkeit und Antriebslosigkeit bis hin zu depressiven Verstimmungen. Stark beeinträchtigt werden können Frauen auch durch eine nachlassende Merk- und Konzentrationsfähigkeit, Vergesslichkeit und Interesselosigkeit. Manche klagen über eine abnehmende Belastbarkeit und fühlen sich bereits nach geringer Anstrengung seelisch und körperlich erschöpft.
Abfall weiblicher Geschlechtshormone sorgt für schlechte Stimmung
Die Hormone Östrogen und Progesteron fördern die Gehirndurchblutung und aktivieren das Nervenwachstum, die Vernetzung der Nerven untereinander und steuern die Aktivität anderer Hormone. Sie wirken stimmungsaufhellend und bessern das Kurzzeitgedächtnis. Die sinkenden Östrogen- und Progesteronspiegel in den Wechseljahren werden deshalb als eine mögliche Ursache für die Häufigkeit von Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Stressanfälligkeit bei Frauen angesehen.
Wechseljahre werden als Makel empfunden
Zusätzlich mindern Fältchen, Besenreiser, Gewichtszunahme, Hitzewallungen und Schweißausbrüche das Selbstwertgefühl. Umfragen zufolge, glauben die meisten Frauen in den Wechseljahren, dass Andere sie weniger attraktiv finden, und sie fühlen sich im öffentlichen Ansehen eher gering geschätzt. Das jugendorientierte Frauenbild der Medien verstärkt diese negative Selbsteinschätzung noch. Frauen leiden daher meist besonders unter den Veränderungen des Älterwerdens. Sie sehen die Wechseljahre als untrüglichen Hinweis auf den Beginn des Alterns und den Verlust ihrer sexuellen Attraktivität.
Soziale Faktoren beeinflussen das Erleben der Wechseljahre
Die Wechseljahre fallen oft auch mit einem Wandel der persönlichen Lebensumstände zusammen. Die Kinder bedürfen der mütterlichen Fürsorge nicht mehr so sehr, vielleicht sterben die Eltern oder müssen zeitintensiv gepflegt werden, auch ein Kriseln der Partnerschaft muss manchmal verdaut werden. Und das Rentenalter rückt immer näher. Das Gefühl überflüssig zu sein, das Wegfallen langjähriger Alltagsstrukturen und die Angst vor einer ungewissen Zukunft sind eine beträchtliche psychische Belastung und bestimmen mit, wie Frauen die Wechseljahre erleben und die Beschwerden bewältigen. Studien zufolge haben Frauen, die sich in den Wechseljahren noch mitten in der Familienphase befinden, weniger Beschwerden, genau wie beruflich sehr zufriedene Frauen.
Aktiver Lebensstil kann vor psychischen Beschwerden schützen
Dabei bieten die Wechseljahre viele Chancen und neue Perspektiven. Man kann sich mehr auf sich selbst und seine eigenen Interessen konzentrieren, Lebensträume realisieren, eventuell sogar eine berufliche Neuorientierung oder den Schritt in eine neue Partnerschaft wagen. Zufriedene Frauen mit einem stabilen Selbstwertgefühl leiden seltener unter den psychischen Belastungen der Wechseljahre, zum Teil auch deshalb, weil sie den vorhandenen Beschwerden weniger Beachtung schenken. Jede Frau sollte ihre ganz persönliche Bewältigungsstrategie zu diesem Lebensabschnitt finden. Patentrezepte gibt es nicht. Bisher nicht genutzte Bildungsangebote oder die Reaktivierung alter Freundschaften können einen Weg weisen. Ein gesunder Lebensstil mit genügend Sport und Bewegung an der frischen Luft verbessert die Befindlichkeit, fördert die seelische Ausgeglichenheit und bringt neuen Schwung ins Leben. Auch ein Extrakt aus der sibirischen Rhabarberwurzel (femi-loges® rezeptfrei in Apotheken) kann wechseljahresbedingte depressive Verstimmungen und Ängstlichkeit reduzieren. Des Weiteren wirkt es zuverlässig gegen Schweißausbrüche, Schlafstörungen und Hitzewallungen. Weitere Tipps zur Stressbewältigung und Entspannung finden betroffene Frauen auf der Website www.frauenjahre.info.
Die gute Nachricht ist, dass die Veränderungen der Wechseljahre im Nachhinein meist positiv bewertet werden. Viele Frauen fühlen sich befreit von Zwängen, glücklicher und gelassener als früher. Die Perspektive hat sich verändert – und das ist gut so.
Winsen/Eschborn, 23. Januar 2012
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Psychische Belastung in den Wechseljahren – ein Interview mit der Frauenärztin Dr. Gabriela Willbold aus Cottbus
Frau Dr. Willbold, wie viele Patientinnen kommen wegen psychischer Belastung in den Wechseljahren zu Ihnen in die Praxis?
Viele meiner Patientinnen zeigen nicht nur die „klassischen“ Symptome, wie Schlafstörungen oder Hitzewallungen, sondern sie leiden auch psychisch unter den Wechseljahresbeschwerden. Bei etwa 5-10% der Frauen im Klimakterium stellt die psychische Belastung jedoch das dominierende Problem dar, sodass diese Patientinnen gezielt meine Praxis aufsuchen, damit ich ihnen aus dem „Seelentief“ helfe.
Unter welchen konkreten psychischen Belastungen leiden diese Patientinnen?
Die Gründe sind vielfältig und stammen meist mitten aus dem Leben: Die Frauen befinden sich in den Wechseljahren und dann verlassen beispielsweise noch die Kinder den elterlichen Haushalt oder es kommt der Verlust des Lebenspartners hinzu. Auch gravierende Änderungen der Berufstätigkeit, neue Partnerschaftssituationen oder die Wechseljahre begleitende Krankheiten (z. B. Herz-Kreislaufbeschwerden) können die Frauen so stark psychisch belasten, dass sie die Frauenarztpraxis aufsuchen.
Wie können Sie den Frauen helfen?
Zu allererst steht die „zwischenmenschliche Therapie“ im Fokus: fragen, zuhören, verstehen und Rat erteilen. Als Unterstützung kommt eine medikamentöse Therapie in Betracht - dabei sind pflanzliche Arzneimittel meine erste Wahl. In sehr schweren Fällen verordne ich auch gezielt Psychopharmaka, die eine begrenzte Zeit eingenommen werden.
Was raten Sie Frauen, die demnächst in die Wechseljahre kommen?
Die Wechseljahre sind natürliche Frauenjahre und daher ist eine Beratung immer individuell abgestimmt auf die jeweilige Persönlichkeit. Grundsätzlich lässt sich jedoch empfehlen: dem Leben mit einer positiven Einstellung begegnen und eine gesunde Lebensführung mit viel Bewegung an der frischen Luft und bei Tageslicht anstreben. Auch die Aussicht, dass es bei Wechseljahresbeschwerden wirksame Hilfe aus der Natur gibt, beispielsweise pflanzliche Arzneimittel aus sibirischem Rhabarber, gibt meinen Patientinnen die nötige Gelassenheit, dieser neuen Lebensphase offen zu begegnen.
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