PR-Erfolge
Seit unserer Gründung 1992 haben wir für unsere Kunden in zahlreichen Fachgebieten unterschiedliche Erfolge erzielt. Nachfolgend eine Auswahl:
Aktuelle Case Studies
Actelion
Orphan disease PAH – gestern völlig unbekannt, heute in den Medien
Branche:
Forschende Pharma-Industrie. Orphan drug.
Kunde:
Actelion Pharmaceuticals Deutschland (Freiburg).
Aufgaben:
2005 Awareness für die seltene Indikation pulmonal arterielle Hypertonie (PAH) – Lungenhochdruck, in den Fachzielgruppen Kardiologie und Pneumologie. Vorstellung DES Actelion Produktes in der Fachkommunikation als Sprunginnovation in der PAH-Behandlung, Etablierung und Verteidigung als Marktführer. Einführung und Begleitung der Zulassungserweiterungen.
Die PAH war 2005 eine unbekannte Indikation, selbst in den betroffenen Facharztgruppen. Ohne Therapie sterben die Patienten im Mittel 2,8 Jahre nach Diagnosestellung. Diese Mortalitätsrate ist mit der bestimmter maligner Erkrankungen vergleichbar. Actelion führte mit seinem oralen, dualen Endothelin-Rezeptor-Antagonisten 2002 eine neue Substanzklasse ein, welche die Prognose für die betroffenen Patienten grundlegend verbesserte.
Die Qualität von des Actelion Endothelin-Rezeptor-Antagonisten wurde und wird durch Actelion mit klinischen Studien untermauert, die Benchmark-Charakter in Design und Durchführung besitzen. Diese klinische Qualität findet sich zudem in offener, medizinischer Fortbildung auf hohem Niveau (offline und online siehe my-cme.de) wieder. Diese könnte man auch als den Main-Asset von Actelion bezeichnen und als die Grundlage für eine erfolgreiche PR-Arbeit durch CGC.
CGC begleitet die klinischen Studienergebnisse, die Actelion-Veranstaltungen sowie die konsequenten Zulassungserweiterungen stringent mit Fachpressearbeit. PAH ist heute (2012) in der Fachpresse ganz und gar nicht mehr „selten“, sondern eine, vielleicht „DIE“ Standard-Orphan-Erkrankung. Aber auch in der Laienpresse hat CGC mit dem Thema „Lungenhochdruck“ Gehör gefunden. Über PAH wurde wiederholt als eine seltene Erkrankung berichtet, die heute, wenn auch nicht heilbar, so jedoch behandelbar ist. Ein wichtiges Maßnahmentool zur Wissensvermittlung über PAH und zur Patientenakquise ist die von CGC konzeptionell und inhaltlich erstellte Internetinformations- und Austauschplattform, die von Patientenverbänden akzeptiert und unterstützt wird.
Mittlerweile gibt es diverse Mitbewerber. Doch an der Marktführerschaft von Actelion hat sich nichts geändert. Gerade aus diesem intensiven Wettbewerb um die am besten belegte Therapie bei PAH ergibt sich weiterhin eine intensive Grundlage für die PR-Arbeit von CGC für Actelion.

PR in der EHEC-Krise
Branche:
Forschende Pharma-Industrie. Ultra orphan drug.
Kunde:
Alexion Pharma Deutschland (München) / Alexion Pharmaceuticals USA (Cheshire, Connecticut).
Aufgaben:
Alexion Pharma Deutschland: Fachkommunikation und Medical Support für Soliris® (Eculizumab) in den Indikationen Paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie (PNH) und seit 2012 atypisches hämolytischurämisches Syndrom (aHUS).
Alexion Pharmaceuticals USA: Krisenkommunikation - Mit der EHEC-Krise im Sommer 2011 (die „Rohkost-Krise von Gurke bis Sojasprosse“) rückt die bis dahin nur Fachärzten bekannte Firma in den Fokus der deutschen Medien. 4.000 Menschen, vornehmlich in Norddeutschland, erkranken an einer EHEC-Infektion, 400 dieser Patienten entwickeln das lebensgefährliche hämolytisch-urämische Syndrom (HUS), 50 von ihnen sterben. Soliris wird aufgrund einer Fallbeschreibung im New England Journal of Medicine in dieser Krisensituation außerhalb der Zulassung eingesetzt. Alexion USA erklärt sich in der dramatischen Notfallsituation bereit, Soliris kostenfrei an die anfragenden Kliniken zu liefern und betreut die verantwortlichen Ärzten im 24/7 Einsatz. CGC verantwortet 24/7 die Kommunikation mit den über Nacht auf das amerikanische Ultra orphan drug-Forschungsunternehmen einstürmenden Journalisten-Anfragen. CGC erarbeitet zusammen mit dem Kunden eine Kommunikationsstrategie und berät Alexion USA zu den deutschen Medien. Dabei vermittelt CGC ausgesuchte Interviews (FAZ, FTD, Spiegel) und stellt FAQs für die sachgerechte Information der anfragenden Medien zusammen, evaluiert die Medienberichterstattung, bewertet und beschreibt diese für das US-Management und erklärt Medien den Hintergrund von Ultra oprhan diesease-Forschung. Tatsächlich gibt die retrospektive Analyse des Soliris-Einsatzes Hinweise auf eine Wirksamkeit bei HUS.

OTC-Benchmark-PR
Branche:
OTC, Naturmedizin.
Kunde:
Repha GmbH Biologische Arzneimittel – ANGOCIN® Anti-Infekt N 2005-2012ff – OTC-Arzneimittel – nachhaltige Umsatzentwicklung mit nachhaltiger PR.
Aufgaben:
Fach- und Laien-PR/Kommunikation zu verschiedenen pflanzlichen Phytoarzneimitteln, z.B. ANGOCIN® Anti-Infekt N
Seit 2004/2005 betreut CGC u.a. das OTC-Produkt ANGOCIN Anti-Infekt N. 2004 war ein Schnitt für viele OTC Arzneimittel, da deren Kassenerstattung fast komplett eingeschränkt wurde. ANGOCIN Anti-Infekt N war 2004 bereits fast 50 Jahre im Markt. In der Zeit der Betreuung durch CGC konnte der Umsatz von 2005 bis 2011 mehr als verdreifacht werden.
Die Anwendung von ANGOCIN Anti-Infekt N ist in zwei Indikationsbereichen zugelassen: Zur Behandlung von Atem- und Harnwegsinfekten – und dies ist nicht unbedingt eine Erleichterung einer zielgerichteten Kommunikation. Das damalige Fazit der gemeinsamen PR-Analyse: Alt-OTC, mit scheinbar unspektakulären Inhaltstoffen, klar unterlegen in der Werbekraft gegenüber der allmächtig erscheinenden Konkurrenz, allein schon im Erkältungsmarkt (von Aspirin über Esberitox bis hin zu Umckaloabo). Es existierte ein kleiner feiner Außendienst, der jedoch weit entfernt von einer bundesweiten Abdeckung der Fachzielgruppen war. Allerdings gab es einen Hoffnungsschimmer: Das Produkt wirkt. Und dies konnte in mehreren Untersuchungen neueren Datums belegt werden. Die Inhaltsstoffe von Angocin, Isothiocyante, zeigten im klassischen Antibiogramm ihre Wirkung als pflanzliches Antibiotikum in klinisch bedeutsamer Konzentration. UND diese Wirkung konnte in aktuellen Studien am Patienten bestätigt werden. Hinzu kommt, dass CGC mit seinen naturwissenschaftlich-medizinischen Wurzeln diese Fakten sehr schnell –begeistert- erkannte und konsequent in Botschaften für die relevanten Zielgruppen übersetzte. Angocin gilt heute als Benchmark-Case-Study im Phyto-OTC Markt, denn es ist gegen den Markttrend erfolgreich. Grundlage ist eine deutliche Fokussierung auf PR als das Kommunikationstool Nr. 1. Essentiell für den Erfolg ist die vertrauensvolle Arbeitsteilung zwischen Repha und CGC. Repha investiert kontinuierlich in wissenschaftlich belastbare Forschungsdaten und CGC setzt diese in einem facettenreichen PR-Ansatz um. Dieser reflektiert kurzfristig wirksame PR-Maßnahmen, aber immer auch langfristig ansetzende Werkzeuge. Gerade dieser langfristige PR-Ansatz verhilft ANGOCIN Anti-Infekt N seit 2005 zu einem überdurchschnittlichen, nachhaltigen Wachstum.
Weitere PR-Erfolge
Abbott DiagnosticaMit wissenschaftlichem Konsens in den EBM
Branche:
Diagnostische Industrie
Kunde:
Abbott Diagnostica GmbH, Wiesbaden
Aufgabe:
Aufnahme eines Genomamplifikationstests für die Detektion von Chlamydien in den EBM als Voraussetzung für die Erstattung durch die GKV
Zielgruppen:
GKV
Kassenärzte
Gesundheitspolitiker Bund und Länder
Fachmedien
Umsetzung und Erfolge:
Im Rahmen einer interdisziplinären Konsensuskonferenz, veranstaltet von einer deutschen wissenschaftlichen Gesellschaft, wird ein Konsensuspapier erarbeitet und anschließend bei einer Pressekonferenz vorgestellt. Das Papier wird danach an die Gesundheitspolitiker und Spitzenfunktionäre der GKV versandt. Es erfolgt die Aufnahme in den EBM.

Paradigmenwechsel im Gesundheitswesen
Branche:
Generikaindustrie und gesetzliche Krankenkassen
Kunde:
Teva Deutschland und die AOK Baden-Württemberg
Aufgabe:
- Bekanntheitsgrad des bis dahin in Deutschland weitgehend unbekannten Weltmarktführers Teva bei den Fachzielgruppen erhöhen
- Lieferfähigkeit und -qualität der AOK-Rabattpartner, voran Teva´s darstellen
- Desinformation zur Lieferfähigkeit mit Fakten beenden
Zielgruppen:
Apotheker
Kassenärzte
Großhandel
Gesundheitspolitiker Bund und Länder
Fachmedien
Gehobene Publikumsmedien (FAZ, Handelsblatt)
Umsetzung und Erfolge:
Pressekonferenzen in Frankfurt und Berlin sichern sehr früh nationale Aufmerksamkeit (bis in die „heute“-Nachrichten des ZDF). Teva wird für die AOK zum Vorzeigeunternehmen, das die Umsetzung der Rabattverträge sichert. Aktive mit der AOK abgestimmte Pressearbeit, wie zum Beispiel adhoc Pressemeldungen und Leserbriefe der Geschäftsführung, wirken mit sachlichen Informationen der Regional-PR der Apotheker entgegen. Mit Schaltung der Webseite www.aok-rabattpartner.de kann sich jeder Journalist in Deutschland über die Lieferfähigkeit der AOK-Rabattpartner, allen voran Tevas informieren. Damit ist das Thema "Lieferengpässe" sukzessive aus den Medien verschwunden. Die Rabattverträge der AOK und der damit verbundene Paradigmenwechsel im Generikamarkt waren nicht mehr aufzuhalten. Die Generika-Industrie musste sich ab 2007 neu aufstellen.
Weiterführende Links:
www.aok-bw.de
Kommunikation mit Verbänden bringt Marktführung für generisches Captopril
Branche:
Pharma-Industrie, Generika
Kunde:
Azupharma, Gerlingen bei Stuttgart (jetzt Sandoz)
Situation:
Azupharma hat (parallel mit Isis) von Bristol-Meyer-Squibb die Lizenz erhalten, drei Monate vor Patentablauf von Captopril mit Acenorm® als branded generic in den Markt zu gehen.
Aufgabe:
In dieser Zeit ist ein möglichst großer Marktvorsprung zu erarbeiten, weil danach ca. 30 generische Wettbewerber ausbieten werden.
Zielgruppen:
Kassenärzte
KVen
Fachmedien
Umsetzung und Erfolge:
In den Verordnungsempfehlungen der KVen wird auf die Kostenersparnis durch Acenorm® hingewiesen. Gleichzeitig erscheinen entsprechende Publikationen in den führenden Fachzeitschriften für Allgemeinmediziner und nicht spezialisierte Internisten. Zum Zeitpunkt des Markteintritts der generischen Wettbewerber entfallen auf Acenorm® rund 40 Prozent aller Captopril-Verordnungen.
Pantozol - der Letzte wird der Erste sein
Branche:
Forschende Pharma-Industrie
Kunde:
Byk-Gulden/Altana, Konstanz
Aufgabe:
PR-Betreuung des innovativen Protonenpumpeninhibitors (PPI) Pantozol ab dem Prämarketing
Zielgruppen:
Gastroenterologen
Allgemeinmediziner und Internisten
Patienten
GKV
Fach- und Publikumsmedien
Umsetzung und Erfolge:
Durch intensive Fach- und Laienmedienarbeit sowie direkte Kommunikationsmaßnahmen für die Fachzielgruppen schon vor der Einführung wird eine rasche Marktpenetration erreicht. Pantozol ist die erfolgreichste Markteinführung 1994, 1995 nimmt Pantozol unter den drei PPI bereits Platz 2 ein und vermindert den Vorsprung des lange Jahre einzigen PPI Omeprazol kontinuierlich (2000 Platz 1). In den ersten zwölf Monaten der Marktpräsenz erreicht Pantozol in den Fachmedien einen Share-of-Voice von über 60 Prozent und - als Teil der Push-and-Pull-Strategie - in den Publikumsmedien von 100 Prozent. Bereits vor der zusätzlichen Zulassung zur Eradikation von Helicobacter pylori erfolgt fast die Hälfte der Eradikationstherapien mit Pantozol. Der Marktführer, der bisher keine PR eingesetzt hatte, engagiert eine Agentur.
Konsensuskonferenz bewahrt fixe Asthmakombinationen vor der Negativliste
Branche:
Forschende Pharma-Industrie
Kunde:
Fisons, Köln, (heute Teil von Sanofi-Aventis), Boehringer Ingelheim, Ingelheim, Asta Medica, Frankfurt am Main (heute Meda Pharma, Bad Nauheim)
Aufgabe:
Sicherung der Erstattungsfähigkeit fixer Kombinationen zur Behandlung von Asthma
Zielgruppen:
GKV
Gesundheitspolitik
KVen
Niedergelassene Ärzte
Fachmedien
Umsetzung und Erfolge:
In einer Konsensuskonferenz auf Einladung der Bundesverbände der Hausärzte und Kinderärzte sprechen sich die beteiligten Wissenschaftler und Organisationen (API, Pädiater, Allergologen, Pulmologen, Pharmazeuten, Selbsthilfeorganisationen) für die Unverzichtbarkeit dieser Präparategruppe aus. Das Konsensuspapier wird in einer Pressekonferenz vorgestellt, in den Medien der beteiligten Organisationen veröffentlicht und an Spitzenvertreter der GKV und der Gesundheitspolitik verschickt. Der Status der Erstattung bleibt erhalten.
Krankenkassen von der Preis-Nutzen-Leistung des gentechnischen Produktes Pulmozyme überzeugen
Branche:
Forschende Pharma-Industrie
Kunde:
Genentech, Freiburg, Tochter von Hoffmann-La Roche
Aufgabe:
PR-Begleitung der Markteinführung des gentechnischen Produktes Pulmozyme® zur Behandlung der Mukoviszidose. Besonderer Aspekt: Akzeptanz schaffen bei der GKV für die gemessen an der bisherigen Standarttherapie sehr hohen Behandlungskosten
Zielgruppen:
Behandlungszentren
Pulmologen
Kinderärzte
Betroffene und deren Eltern
GKVen
Fach- und Publikumsmedien
Umsetzung und Erfolge:
Durch intensive Medienarbeit und Kooperation mit den Selbsthilfeorganisationen erfolgt eine rasche Marktpenetration ohne kritische Stimmen aus der GKV.

Aus dem Stand zur Marktführung von Valette
Branche:
Forschende Pharma-Industrie
Kunde:
Jenapharm, Jena (heute Tochter der Schering AG)
Aufgabe:
Produkt-PR für den innovativen Ovulationshemmer Valette ab Markteinführung
Zielgruppen:
Gynäkologen
Junge Frauen
Fach- und Publikumsmedien
Umsetzung und Erfolge:
Rasche Marktpenetration im wesentlichen durch Medienarbeit mit intensiver Kommunikation des USP von Valette gegenüber Fachärzten und Verbraucherinnen: hilft zusätzlich bei fettiger Haut und Akne sowie fettigem Haar. Ein ärztlich besetztes Informationszentrum hilft jungen Frauen, die Hürde vor dem ersten Besuch beim Gynäkologen zu überwinden. Innerhalb kurzer Zeit wird Valette Marktführer.
Weiterführende Links:
www.jenapharm.de
Das Hormontief des Mannes – Mit PR eine neue Indikation begründet
Branche:
Forschende Pharma-Industrie
Kunde:
Jenapharm, Jena (heute Tochter der Schering AG)
Aufgabe:
Kommunikation des „Klimakterium virile“ als neue Indikation
Zielgruppen:
Urologen
Allgemeinmediziner und Internisten
Männer ab 50 Jahre und ihre Partnerinnen
Fach- und Publikumsmedien
Umsetzung und Erfolge:
Durch intensive Medienarbeit über drei Jahre wird eine awareness für das Thema geschaffen und der Begriff Hormontief des Mannes geprägt. Das Hormontief wird als ernstzunehmende behandlungsbedürftige Erkrankung dargestellt und der Urologe als Spezialist für das Krankheitsbild positioniert. Empirische Meinungsforschung zeigt, dass die Botschaften innerhalb von drei Jahren über die Hälfte der betroffenen Altersgruppe sowie die Mehrzahl der Ärzte erreicht hat.
Weiterführende Links:
www.jenapharm.de

Cialis – der erfolgreichste Launch 2003
Branche:
Forschende Pharma-Industrie
Kunde:
Lilly ICOS, Bad Homburg
Aufgabe:
Kommunikation des USP von Cialis®, PR-Begleitung ab Prämarketing
Zielgruppe:
Urologen
Allgemeinmediziner
Niedergelassene Diabetologen
Umsetzung und Erfolge:
In einem zunächst monopolistischen und nach dem Markteintritt von Cialis® hoch kompetitiven Markt gelang der beste Launch des Jahres 2003. Der Zielgruppe wird durch Fachmedienarbeit zunehmend vermittelt, dass die Patientenzufriedenheit als Folge des Wirkfensters von 36 Stunden sowie der Verträglichkeit mit fettreichen Mahlzeiten und Alkohol besonders hoch ist. In einem interdisziplinären Advisory-Board wurden Therapiehilfen für niedergelassene Ärzte sowie eine IGeL-Anleitung erarbeitet. Zugleich wurde umfangreiches schriftliches und audiovisuelles Informationsmaterial für Betroffene und ihre Partner entwickelt. Allgemeine und individuelle Fragen von Betroffenen werden durch ein Informationszentrum beantwortet. Cialis® hat inzwischen die Marktführerschaft im rasch wachsenden Markt der PDE-5-Inhibitoren erobert.

Comeback für Lindofluid
Branche:
Phytopharma-Industrie
Kunde:
Lindopharm, Hilden
Aufgabe:
Relaunch des Einreibemittels Lindofluid
Zielgruppe:
junge Verbraucher
Freizeitsportler
Umsetzung und Erfolge:
Das Produkt wird durch eine Nordic-Walking-Kampagne in Kooperation mit einer Frauenzeitschrift verjüngt. Die Kampagne beinhaltet ein Gewinnspiel mit Verlosung von Nordic-Walking-Weekends und Relaxmassage-Seminar. Begleitet wird diese Aktion durch eine Verbraucherbroschüre, Fotopressedienste für die Publikumsmedien und Aktivitäten mit relevanten Sportverbänden wie dem Deutschen Ski Verband. Durch Fachpressearbeit und eine Seminarreihe für PTAs werden Apotheker und PTAs umfassend informiert. Der Umsatz von Lindofluid steigt sprunghaft und nachhaltig nach oben.
Weiterführende Links:
lindopharm.de

Auf dem Weg aus der Cortison-Angst
Branche:
Forschende Pharma-Industrie
Kunde:
Merck, Darmstadt, branded generics
Situation:
Unrealistische Befürchtungen vor Nebenwirkungen von Cortison stehen dessen sinnvollem frühzeitigen Einsatz bei Asthma und Rheuma entgegen. Die Ärzte befürchten, dass die Patienten spätestens nach Lektüre der Beipackzettel die Therapie ablehnen.
Aufgabe:
Image-Verbesserung von Corticosteroiden in der Öffentlichkeit
Zielgruppen:
Patienten und Selbsthilfeorganisationen
Niedergelassene Ärzte
Umsetzung und Erfolge:
In Kooperation mit Selbsthilfeorganisationen wird ein Fortbildungspaket mit Patientenbroschüre und Arztvortrag erarbeitet, der in der Folge in Zusammenarbeit mit Verbraucherorganisationen breit eingesetzt wird. Parallel erfolgt eine massive Medienarbeit in Fach- und Publikumspresse. Vor allem Telefonaktionen mit Tageszeitungen und Publikumszeitschriften erfreuen sich großer Akzeptanz bei den Patienten. Im neu eingerichteten Cortison-Informations-Zentrum (CIZ) hält ein erfahrener Arzt ein Mal wöchentlich Sprechstunde, die fallweise auch von niedergelassenen Allgemeinmedizinern genutzt wird, um therapeutische Probleme zu klären. Der Umsatz der Corticoid-Palette von Merck steigt überproportional.
Weiterführende Links:
merck-pharma.de
Jodsubstitution: Eine win-win-Situation für Patienten, Ärzte und die Gesundheitspolitik
Branche:
Forschende Pharma-Industrie, branded generics
Kunde:
Merck, Darmstadt
Aufgabe:
Popularisierung der Jod-Substitution
Zielgruppen:
Heilberufe
GKVen
Gesundheitspolitik
Verbraucher
Umsetzung und Erfolge:
Im Rahmen einer ganzheitlichen Kampagne wird den Zielgruppen eine win-win-Situation als Folge einer verbesserten Jodversorgung der Schilddrüse dargestellt. In einem Kosten-Nutzen-Report wird insbesondere für die Gesundheitspolitik und die GKV die gesundheitsökonomische Bedeutung einer höheren Jodaufnahme für die Schilddrüsen-Gesundheit der Bevölkerung belegt. An der Pressekonferenz zur Vorstellung der Kampagne nimmt auch der Hauptgeschäftsführer des AOK-Bundesverbandes als Sprecher teil. Mit dem Schilddrüsenmobil bietet sich die Möglichkeit einer Kooperation zwischen dem Sponsor, den Krankenkassen und den Heilberufen sowie zwei renommierten Universitäten. Der Schilddrüseninformationsdienst dient als ärztliche neutrale Anlaufstelle für Hilfe suchende Verbraucher und Absender von Medieninformationen. Merck verzeichnet im Durchschnitt der ersten fünf Jahre eine Umsatzsteigerung bei jodhaltigen Schilddrüsentherapeutika von 25 Prozent.
Aktuelles: Langfristiges Ziel erreicht - Ergebnisse zur Jodversorgung
Weiterführende Links:
merck-pharma.de
Klimakterium als neues Geschäftsfeld
Branche:
Forschende Pharma-Industrie
Kunde:
Merck, Darmstadt, branded generics
Situation:
In der Folge der Akquisition eines französischen Herstellers von Gynäkologika beschließt Merck Pharma Deutschland die Einführung einer Palette von Präparaten zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden, beginnend mit dem Sieben-Tage-Pflaster Fem7. In der Folge werden weitere Pflaster und ein Östrogengel auf den Markt gebracht.
Aufgabe:
PR-Begleitung der Etablierung eines neuen Geschäftsfeldes sowie mehrerer Produkteinführungen
Zielgruppen:
Gynäkologen, ferner API
Frauen in den Wechseljahren
Deutscher Landfrauenverband, Deutscher Hausfrauenbund
Umsetzung und Erfolge:
CGC unterstützt das Marketing mit massiver Medienarbeit für Fach-und Publikumsmedien sowie Maßnahmen zur direkten Kommunikation mit Frauen in den Wechseljahren. Merck wird als kompetenter Ansprechpartner der Gynäkologen positioniert. Die neuen Produkte erlangen rasch einen hohen Bekanntheitsgrad bei den Fach- und Laienzielgruppen und werden von den Frauen beim Arztbesuch gezielt nachgefragt. Nach sechs erfolgreichen Jahren zieht sich Merck vor dem Hintergrund der Ergebnisse der US-Womens-Health-Studie kurzfristig aus dem Markt zurück.
Weiterführende Links:
merck-pharma.de
PR erhält die Erstattungsfähigkeit der Fertilitätstherapie
Branche:
Forschende Pharma-Industrie
Kunde:
Serono
Aufgabe:
Förderung der In-vitro-Fertilisation (IVF) und Sicherung ihrer Erstattungsfähigkeit
Zielgruppen:
Gesundheitspolitiker
GKV
Fertilisationsmedizin
Betroffene
Umsetzung und Erfolge:
Etwa zehn Prozent aller Ehepaare in Deutschland sind ungewollt kinderlos, wobei die Ursachen jeweils zur Hälfte beim Mann oder bei der Frau liegen. Mit IVF wird bereits im ersten Therapiezyklus eine Schwangerschaftsrate von 60 Prozent erreicht. Angesichts der hohen Kosten von ca. 5.000 € je Zyklus strebten die Krankenkassen, unterstützt von nicht an der IVF beteiligten Gynäkologen (wegen des hohen Anteils der IVF am Gesamtbudget für Gynäkologen) die Herausnahme aus der Erstattung an. In Hintergrundgesprächen mit Gesundheitspolitikern, Mailings an die GKV und mit begleitender Medienarbeit in der Fach- und Publikumspresse wurde die gesellschaftliche Akzeptanz der IVF gestärkt und zugleich die Kunden von Serono, die IVF-Gynäkologen, massiv bei ihrer Tätigkeit unterstützt.

Mit PR den Markt für Narbenpflegemittel ausgeweitet
Branche:
Medizinprodukte-Industrie
Kunde:
Valeant Pharmaceuticals GmbH, Eschborn
Aufgabe:
PR-Begleitung der Markteinführung des neuartigen Narbenpflegemittels Dermatix
Zielgruppen:
Heilberufe
Verbraucher
Umsetzung und Erfolge:
Das Produkt wird bei Dermatologen und Betroffenen als Innovation in der Narbenpflege positioniert. Beide Zielgruppen werden über intensive Medienarbeit sowie Online-PR für die Top-Medizinratgeber in Google informiert. Im Rahmen der neunmonatigen PR-Einführungskampagne werden in den medizinischen Fachmedien der drei deutschsprachigen Länder 80 Publikationen mit einer Gesamtauflage von 1,5 und in den Publikumsmedien 60 Veröffentlichungen mit einer Gesamtauflage von 20 Millionen erzielt. Das Produkt wird heute von den Dermatologen als Innovation in der Narbenpflege eingesetzt.
Weiterführende Links:
www.valeant.de
Anti-Aging mit dem Cosmeceutical Kinerase
Branche:
Kosmetikprodukte-Industrie
Kunde:
Valeant Pharmaceuticals GmbH, Eschborn
Aufgabe:
PR-Begleitung der Markteinführung des neuartigen Cosmeceuticals Kinerase
Zielgruppen:
Dermatologen
Apotheker, PTA
Frauen, 30+
Umsetzung und Erfolge:
Das Produkt wird insbesondere bei (ästhetischen) Dermatologen und bei Frauen mit hoher Affinität zu „natürlichen aber wirksamen“ Kosmetika als Innovation in der Anti-Aging-Pflege positioniert. Beide Zielgruppen werden über intensive Medienarbeit sowie Online-PR (samt Online-Survey bei den Anwenderinnen) über das neue Cosmeceutical informiert. Die Redaktionen der wichtigsten „Beauty-Titel“ der Kernzielgruppe „Frauen“ werden persönlich besucht und mit Proben ausgestattet. Im Rahmen der PR-Einführungskampagne werden hochwertige „in-use“-Pressefotos erstellt, die von verschiedenen Medien noch Jahre später in „Beauty-Artikeln“ verwendet werden.
Weiterführende Links:
www.valeant.de
Prämarketing für Wrigley’s Extra nur mit PR
Branche:
Lebensmittelindustrie - Süßwaren
Kunde:
Wrigley GmbH, Oberhaching bei München
Aufgabe:
Kommunikation der wissenschaftlich gesicherten kariesprophylaktische Wirkung von Kauen vor dem Hintergrund der Einschätzung, dass die Verbraucher Kaugummi als eine Süßware ohne zusätzlichen Nutzen einschätzen.
Zielgruppen:
Zahnärzte
Verbraucher insgesamt
Lehrer und Gesundheitsberufe
Krankenkassen
Fach- und Publikumsmedien
Umsetzung und Erfolge:
Die PR-Aktivitäten unter Einbeziehung von Dentalwissenschaftlern, Repräsentanten von Krankenkassen und Einrichtungen der Gesundheitserziehung umfassten TV, Printmedien und Events. Änderungen der Einstellung wurden von der GfK in vier Wellen pro Jahr gemessen. Am Ende des dritten Jahres der Kampagne kannten ungestützt 85 Prozent der Zahnärzte und 45 Prozent der Verbraucher die Botschaft und hielten sie zu jeweils 95 Prozent für glaubwürdig. Wrigley’s Extra wird eingeführt.
ACE-Hemmer sind keine nutzlose Scheininnovation
Branche:
Forschende Pharma-Industrie
Kunde:
Zeneca
Aufgabe:
Kommunikation des innovativen Charakters von ACE-Hemmern
Zielgruppen:
Entscheidungsträger der gesetzlichen Krankenversicherung
Niedergelassene Ärzte
Umsetzung und Erfolge:
Als Beispiel für kostspielige Scheininnovationen bei Arzneimitteln nennen die Verbände der GKV in erster Linie ACE-Hemmer, die ihrer Auffassung nach durch preiswerte Generika von Betablockern substituiert werden können. Im Rahmen eines Workshops mit Repräsentanten der GKV wird von Kardiologen aus Klinik und Praxis die Bedeutung der ACE-Hemmer in der Therapie von Bluthochdruck und Herzinsuffizienz herausgearbeitet. Bei einer anschließenden Pressekonferenz für die Fachmedien räumt ein GKV-Sprecher ein, man habe sich geirrt. Seither werden die ACE-Hemmer respektiert.
