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Mit Kapuzinerkresse und Meerrettich Antibiotikaresistenzen vermeiden
Thema: Atemwegsinfekte
Kategorie: Publikumspresse
Veröffentlicht am: Donnerstag, 6. März 2008
Presseanfragen bitte an: Frank Etzel , Tel. 06196-7766-113
Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten.
Atem- und Harnwegsinfekte gezielt behandeln
Antibiotika – die einstigen Wunderwaffen gegen Bakterien – verlieren zunehmend ihre Wirkung. Die wachsende Antibiotikaresistenz ist eines der größten Infektionsprobleme geworden. Weltweit sterben mehr Menschen infolge antibiotikaresistenter Keime als an Aids. In Europa enden jährlich etwa 50.000 Krankheiten tödlich, die von resistenten Bakterien ausgelöst wurden. „Trotz dieser besorgniserregenden Entwicklung wird die Verordnung von Antibiotika nicht reduziert, obwohl Antibiotika häufig unnötig verschrieben werden und es heutzutage alternative Behandlungsmöglichkeiten gibt“, beklagt Prof. Dr. med. Uwe Frank vom Universitätsklinikum Freiburg. Manche Atemwegs- und Harnwegsinfekte können, so der Experte, durchaus mit pflanzlichen Antibiotika, zum Beispiel aus Kapuzinerkresse und Meerrettich, wirksam behandelt werden. Und im Gegensatz zu klassischen Antibiotika ist für das pflanzliche Präparat nach Langzeittherapie bisher keine Resistenzentwicklung bekannt.
Aufgrund des sorglosen Umgangs mit Antibiotika steigt auch in Deutschland die Zahl der resistenten Bakterien stetig an, erklärt Frank. Die Keime haben sich dann so verändert, dass die Antibiotika nicht mehr wirksam sind. Eine aktuelle belgische Studie (Lancet 2007; 369: 482–490) belegt, dass bei Personen, die mit einem Antibiotikum behandelt werden, die Zahl der resistenten Keime um mehr als die Hälfte ansteigt. Sogar ein halbes Jahr nach Studienbeginn ist die Rate der widerstandsfähigen Keime noch deutlich höher. Das betrifft nicht nur die Patienten selbst, sondern auch deren Kontaktpersonen.
Senföle aus Kapuzinerkresse und Meerrettich:
Wirksam und sanft, keine Bildung von Resistenzen
Zur Behandlung von Atemwegserkrankungen und Blasenentzündungen stellen Senföle aus Meerrettich und Kapuzinerkresse eine wirksame, aber weniger gefährliche Alternative dar, so Frank. Sie sind in konzentrierter Form als Tabletten rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Bei den Senfölen, die bereits seit Jahrhunderten erfolgreich eingesetzt werden, sind bisher keine Resistenzen beobachtet worden, erklärt der Experte.
Bei klassischen Antibiotika kann eine Resistenz zum Beispiel dadurch entstehen, dass die Behandlung zu früh beendet wird, zu niedrig dosiert ist oder die Einnahme unregelmäßig erfolgt. Dann überleben einige Bakterien und sind danach nicht mehr empfindlich gegenüber diesem Medikament. Diese Eigenschaft geben sie dann auch an die nachfolgenden Generationen weiter. So entstehen resistente Bakterienstämme, die nur noch schwer zu bekämpfen sind (Tipps zur Vermeidung von Resistenzen → siehe Infokasten).
Darmbakterien werden geschont
Ein weiterer Nachteil der klassischen Antibiotika: Sie töten auch die für unsere Verdauung und unser Immunsystem nützlichen Darmbakterien. Da die Senföle bereits im oberen Darmabschnitt ins Blut gelangen, greifen sie die nützlichen Keime nicht an und stärken so indirekt unsere Abwehrkräfte. Darüber hinaus verhindern die Pflanzenstoffe im Gegensatz zu den klassischen Antibiotika auch die Vermehrung von Viren. Das bedeutet, sie wirken zum Beispiel auch bei den meist durch Viren ausgelösten Erkältungen, gegen die Antibiotika völlig machtlos sind.
Unnötige Kosten für das Gesundheitssystem eindämmen
Durch einen kritischeren Umgang mit klassischen Antibiotika könnte nicht nur die Resistenzentwicklung deutlich reduziert, sondern darüber hinaus große Summen im Gesundheitssystem eingespart werden. Professor Gerd Glaeske, führender deutscher Gesundheitsökonom von der Uni Bremen, beleuchtet die Problematik mit Zahlen: „Eine Milliarde Euro würden wir im Jahr für Erkältungspräparate ausgeben, wenn wir bei diesen Krankheiten auf Antibiotika verzichteten. Dem stehen fünf bis sieben Milliarden indirekte Kosten gegenüber, einschließlich jener für die Behandlung von Antibiotika-Resistenzen.“
Weitere Informationen bietet die Broschüre „Pflanzliche Antibiotika – die sanfte Heilung aus der Natur“. Sie kann kostenlos angefordert werden unter
service@cgc-pr.com
und bei
CGC GmbH
Postfach 11 07
65741 Eschborn.
Infokasten:
Wie lassen sich gefährliche Antibiotika-Resistenzen vermeiden?
• Klassische Antibiotika nur bei ärztlicher Verordnung anwenden.
• Sie sollten nur dann eingesetzt werden, wenn es nötig ist.
• Bei Virus-Infektionen (mehr als 90 Prozent aller Atemwegsinfekte sind virusbedingt) helfen sie nicht.
• Verordnete Dosierung weder unter- noch überschreiten.
• Die Einnahme sollte streng nach ärztlicher Empfehlung erfolgen.
• Sie sollten innerhalb des Behandlungszeitraumes regelmäßig eingenommen werden.
• Die Therapie darf nicht eigenmächtig vorzeitig beendet werden, selbst wenn die Beschwerden nachlassen.
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Redaktion:
Cramer-Gesundheits-Consulting
Postfach 11 07
65741 Eschborn
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