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Therapie der chronisch-lymphatischen Leukämie (B-CLL): Erstes generisches Fludarabin bald auf dem deutschen Markt
Thema: Onkologika
Kategorie: Fachpresse
Veröffentlicht am: Freitag, 25. Mai 2007
Presseanfragen bitte an: Uwe Knop , Tel. 06196-7766-115
Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten.
Kirchzarten / Mörfelden, 24. Mai. Teva hat die europäische Zulassung für generisches Fludarabin erhalten und geht davon aus, dass das Zytostatikum in Kürze auf dem deutschen Markt verfügbar ist. Teva Deutschland wäre damit einer der ersten Anbieter dieses generischen Wirkstoffes.
Fludarabin dient zur Behandlung der chronisch-lymphatischen Leukämie der B-Reihe (B-CLL). Mit einer Inzidenz von drei Fällen je 100.000 Einwohner ist diese Form die häufigste Leukämie bei Erwachsenen. Männer sind häufiger betroffen als Frauen.
Krankenhaus-Pharmazeuten, die frühzeitig über das Datum der Einführung benachrichtigt werden möchten, können eine E-Mail an Teva Deutschland schreiben:
info.teva-deutschland@teva.de
Fludarabin
Klinische Studien belegen die Überlegenheit von Fludarabin in vielen therapeutischen Aspekten gegenüber gängigen Kombinationen mit Cyclophosphamid, Adriamycin und Prednisolon [1,2,3]. Diese ist signifikant bei der Remissionsrate wie auch einem längeren krankheitsfreien Überleben. Bei Patienten unter 65 Jahren sowie in den Binet-Stadien B und C gilt die Therapie mit Fludarabin aufgrund der Verbesserung der Ansprechraten und der Remissionsdauer inzwischen als etabliert.
Redaktion:
Cramer-Gesundheits-Consulting
Postfach 11 07
65741 Eschborn
Unter dem Dach von Teva Deutschland sind alle Mitarbeiter, Produkte und Services der bestehenden GmbHs GRY-Pharma, IVAX Pharma und TEVA Generics in Kirchzarten und Mörfelden vereint.
Die Schwerpunkte liegen in den Fachbereichen Onkologie / Schmerz, Geriatrie (Gebrechlichkeit), Pneumologie und Nephrologie / Transplantation sowie Urologie, Neurologie und Kardiologie. Teva Deutschland bietet u.a. die Produkte Antiphosphat®, CosmoFer®, Bondiol® sowie Ventolair®, Easi-Breathe® und Pulmax® als auch alle Basis-Zytostatika zusammen mit innovativen Hilfsmitteln wie dem Tevadaptor®.
Ebenfalls zu Teva in Deutschland gehört die Teva-Pharma GmbH, die gemeinsam mit starken Partnern aus der Pharma-Welt neurologische Innovationen aus Teva-eigener Forschung und Entwicklung anbietet (z.B Copaxone® im Joint Venture mit Sanofi-Aventis oder Azilect® gemeinsam mit Lundbeck).
Teva ist als Partner der AOK und der Ersatzkassen einer der „Pioniere der Rabattverträge“, die Anfang April 2007 in Kraft getreten sind. Teva hat von der AOK den Zuschlag für sechs und von den Ersatzkassen für drei generische Wirkstoffe erhalten.
Teva Deutschland ist Teil der weltweiten Nummer 1 im Generika-Geschäft und eines der 20 weltgrößten Pharma-Unternehmen – Teva Pharmaceutical Industries Ltd. Der weltweite Umsatz lag 2006 bei 8,4 Milliarden US-Dollar (ein Plus von 60% zum Vorjahr). Die Investitionen in Forschung und Entwicklung (R&D) stiegen im 4. Quartal 2006 um 40% und belaufen sich im gesamten Geschäftsjahr 2006 auf 6% des Umsatzes (504 Millionen US-Dollar).
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[1] Rai KR et. al. Fludarabine compared with chlorambucil as primary therapy for chronic lymphocytic leukemia. N Engl J Med. 2000;343:1750-1757.
[2] Johnson S et al. Multicentre prospective randomised trial of fludarabine versus cyclophosphamide, doxorubicin, and prednisone (CAP) for treatment of advanced-stage chronic lymphocytic leukaemia. Lancet 1996; 347: 1433–1437
[3] Leporrier M et al. Randomized comparison of fludarabine, CAP, and ChOP in 938 previously untreated stage B and C chronic lymphocytic leukemia patients. Blood. 2001;98:2319-2325.
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