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Spendenübergabe an Freiburger Lungenhochdruck-Ambulanz „Mit Nachdruck gegen Lungenhochdruck – Jeder Meter zählt“
Thema: Lungenhochdruck
Kategorie: Publikumspresse
Veröffentlicht am: Freitag, 20. April 2007
Presseanfragen bitte an: Kerstin Depmer , Tel. 06196-7766-119
Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten.
Freiburg, April 2007 – Mit einer Spendenaktion im Rahmen des diesjährigen Freiburg-Marathons zeigte das Unternehmen Actelion Pharmaceuticals Deutschland GmbH sein Engagement für Lungenhochdruck. „Mit Nachdruck gegen Lungenhochdruck – jeder Meter zählt“ war das Motto. Mit drei Firmenteams und insgesamt 15 Mitarbeitern startete das Unternehmen Actelion beim Freiburg-Marathon und beteiligte sich an den ersten Firmenmeisterschaften. Hierfür wurde bereits ein Cent pro gelaufenem Meter gespendet. Darüber hinaus konnten die Besucher der Marathonmesse auf dem Actelion Stand zusätzlich auf Laufbändern unter erschwerten Bedingungen (mit Gewichten behängt) „Meter“ und damit weitere Cents sammeln. So konnte ein Gesamtbetrag von 5.000 Euro der Lungenhochdruck-Ambulanz des Freiburger Universitätsklinikums übergeben werden.
Der leitende Arzt der Lungenhochdruck-Ambulanz der Freiburger Universitätsklinik Dr. Bremer dankte Actelion und allen Beteiligten für den Spendenscheck und betonte: „Es freut mich, dass eine seltene, jedoch lebensbedrohliche Erkrankung wie Lungenhochdruck so viel Aufmerksamkeit bekommt. Denn nur dadurch kann sie früher erkannt und behandelt werden.“
Weil Lungenhochdruck bei Laien, aber auch bei Ärzten, immer noch recht unbekannt ist und die Symptome gerade zu Beginn der Erkrankung denen anderer Erkrankungen ähnlich sind, wird Lungenhochdruck oft erst sehr spät erkannt.
Unbehandelt schreitet die Erkrankung allerdings fort und der Zustand der Patienten verschlechtert sich meist rasch. Letztendlich geht durch eine späte Diagnose den Patienten wertvolle Lebenszeit verloren.
Lungenhochdruck – eine große Gefahr für das rechte Herz!
Nach heutigem Stand der Forschung ist Lungenhochdruck (pulmonal arterielle Hypertonie) noch nicht heilbar. Es vergehen in der Regel ca. drei Jahre und die Patienten haben im Durchschnitt drei Ärzte aufgesucht, bevor die Krankheit erkannt wird. Zu diesem Zeitpunkt sind die meisten Patienten schon schwer erkrankt. „Die Lungengefäße sind bereits so verengt, dass die rechte Herzhälfte, die die Lunge mit Blut versorgt, gegen einen immer größer werdenden Widerstand in den Lungengefäßen pumpt“, erklärte Dr. Bremer. Die Folge: das rechte Herz vergrößert sich bis zum meist tödlichen Rechtsherzversagen.
Lungenhochdruck – oft für Erschöpfung gehalten
Treppen steigen, einkaufen, Kinder versorgen – für Lungenhochdruck-Patienten wird der Alltag zu einer anstrengenden Quälerei. „Manchmal fühle ich mich, als hätte ich Gewichte an mir hängen – da wird jeder Meter zum Marathon“, so Simone H. (34), Lungenhochdruck-Patientin. Atemlosigkeit, Erschöpfung, Schwindel bis hin zu Ohnmachtsanfällen sind die Symptome. Da diese sehr unspezifisch sind, werden oft erst andere Krankheiten wie z.B. allgemeine Erschöpfung vermutet, bevor der Lungenhochdruck erkannt wird.
Mit Ihrem Informationsstand auf der Marathonmesse und der damit verbundenen Spendenaktion will die Firma Actelion Pharmaceuticals Deutschland gemeinsam mit den Betroffenen und den behandelnden Ärzten die Aufmerksamkeit für Lungenhochdruck als eine schwerwiegende und lebensbedrohliche Erkrankung steigern.
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Lungenhochdruck - nicht häufig, aber häufig zu spät erkannt
Etwa ein bis zwei Menschen pro 1.000.000 Einwohner erkranken an Lungenhochdruck, der idiopathischen pulmonal arteriellen Hypertonie (IPAH). Unbehandelt sterben über 80 Prozent von ihnen innerhalb von sechs Jahren. Das größte Problem der Erkrankten: Der Druck in den Lungengefäßen ist dauerhaft erhöht. Dadurch kommt es zu einer schlechteren Sauerstoffaufnahme in der Lunge, zu einem schädlichen Umbau der Lungengefäße und zu einer zunehmenden Überlastung der rechten Herzhälfte. Oft wird die Krankheit erst sehr spät erkannt. Der Grund: In der Anfangsphase verursacht Lungenhochdruck häufig uncharakteristische Symptome wie Luftnot, die besonders unter Belastung auftritt, sowie eine verringerte körperliche Belastbarkeit.
Körpereigener Stoff ist Mit-Verursacher
Bei der Entstehung der PAH spielt vor allem das Endothel, die Wandauskleidung der Blutgefäße, eine große Rolle. In den Endothelzellen werden wichtige Botenstoffe gebildet, die die Dehnbarkeit der Blutgefäße regulieren. Endothelin ist einer dieser Botenstoffe. Endothelin ist der stärkste beim Menschen bekannte gefäßverengende Stoff, der außerdem zu schädlichen Umbauvorgängen an den Blutgefäßen führt. Bei einer pulmonal arteriellen Hypertonie finden sich im Körper erhöhte Endothelin-Konzentrationen.
Actelion Ltd
Actelion Ltd ist ein biopharmazeutisches Unternehmen mit Hauptsitz in Allschwil/Basel, Schweiz. Actelions erstes Medikament mit dem Wirkstoff Bosentan ist ein zur Therapie der pulmonal arteriellen Hypertonie zugelassener dualer Endothelin-Rezeptor-Antagonist in Tablettenform. Actelion vertreibt dieses Medikament durch eigene Niederlassungen in den wichtigsten internationalen Märkten, so den Vereinigten Staaten (mit Sitz in South San Francisco), der Europäischen Union, Japan, Kanada, Australien und der Schweiz. Actelion konzentriert sich darauf, innovative Medikamente in Bereichen mit hohem medizinischem Bedarf zu entdecken, zu entwickeln und zu vermarkten. Gegründet im Jahre 1997 ist Actelion ein weltweit führendes Unternehmen bei der Erforschung des Endothels. Das Endothel trennt die Gefäßwand vom Blutstrom. Actelion Aktien sind am SWX Swiss Exchange notiert
Redaktion:
Cramer-Gesundheits-Consulting
Postfach 11 07
65741 Eschborn
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