Bei Aphten, Mundfäule und oralen Entzündungen: Repha-OS®-Mundspray S: Mundhygiene auf rein pflanzlicher Basis

Thema: Mundhygiene
Kategorie: Fachpresse
Veröffentlicht am: Mittwoch, 4. April 2007
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In Deutschland sind nur noch wenige rein pflanzliche Mundsprays auf dem Markt. Mit Repha-OS® (Repha GmbH Biologische Arzneimittel, Langenhagen) steht ein seit langem bewährtes Mundspray mit Auszügen aus den Heilpflanzen Tormentillwurzelstock, Ratanhiawurzel und Myrrhe zur Verfügung. Die Anwendungsgebiete umfassen Entzündungen des Zahnfleischs, der Mundschleimhaut, der Rachenhöhle und der Gaumenmandeln. Es kann zur Wundbehandlung nach Zahnextraktionen und zur Desinfektion des Mund- und Rachenraumes bei Infektionskrankheiten sowie bei Mundgeruch und unterstützend bei Parodontose eingesetzt werden. Die enthaltenen Pflanzenextrakte sind seit alters her als anästhesierend, antibakteriell und adstringierend wirkende Substanzen bekannt.

Pflanzliche versus synthetische Mundsprays
In der Zahnmedizin ist heute die Anwendung von synthetischen Mundsprays bei entzündlichen Geschehen im Mund- und Rachenraum weit verbreitet. Sie habe allerdings den Nachteil, dass sie massiv in die natürliche Keimflora des Mundes eingreifen und bei Langzeitanwendung eher schaden als nützen. Pflanzliche Mundsprays eliminieren pathogene Keime und fördern den Heilungsprozess, die physiologische Mund- und Rachenflora bleibt aber erhalten. Bakterienresistenzen und Unverträglichkeiten wurden bisher nicht beobachtet. Mundsprays sind für Patienten leicht anzuwenden und eine weitreichende Verteilung der Lösung in Mund und Rachen ist gewährleistet.

Gerbstoffe als therapeutisch wirksame Bestandteile
In den beiden in Mitteleuropa beheimateten Heilpflanzen Blutwurz (Potentilla erecta) und Rote Ratanhia sind Gerbstoffe die sekundären Pflanzenstoffe, die eine adstringierende, antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung haben. Medizinisch werden bei der Blutwurz das von der Wurzel befreite und getrocknete Rhizom (Tormentillwurzelstock) und bei der Roten Ratanhia die vom Rhizom befreite getrocknete Wurzel genutzt. Aus diesen Pflanzenbestandteilen entsteht durch Mazeration ein Flüssigextrakt, der in Repha-OS® Verwendung findet. Zusätzlich wirken die Gerbstoffe leicht schmerzlindernd. Beim Tormentillwurzelstock sind sie außerdem für die blutrote Färbung des Saftes, der aus den Wurzeln austritt, verantwortlich, da sie an der Luft in farbige Verbindungen oxidiert werden.

Myrrhe: Das Harz der Commiphora Myrrha-Bäume
Myrrhe ist der getrocknete Milchsaft aus der Rinde der Commiphora-Bäume, die in Somalia, Äthiopien, dem Jemen und im Sudan wachsen. Auch im arabischen Raum gibt es Bäume der Gattung Commiphora, die jedoch viel größer werden und von Dornen besetzt sind. Myrrhe zeichnet sich durch einen intensiven würzigen Geruch und bitteren Geschmack aus und erinnert im Aussehen an Bernstein. Die entzündungshemmende und wundheilende Wirkung ist seit der Antike bekannt. Myrrhetinkturen wurden damals schon zur Desinfektion des Mundraums verwendet.


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Redaktion:
Cramer-Gesundheits-Consulting
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