Kostenlose Ultraschalluntersuchung im Schilddrüsen-Mobil

Thema: Schilddrüsen-Erkrankungen
Kategorie: Publikumspresse
Veröffentlicht am: Montag, 2. April 2007
Presseanfragen bitte an: Frank Etzel, Tel. 06196-7766-113
Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten.

Wiesbaden. Vom 14. bis 16. April steht das Schilddrüsen-Mobil der Merck Pharma GmbH, Darmstadt, in Wiesbaden vor den Rhein-Main-Hallen am Diana-Brunnen. Interessenten können sich dort am Samstag von 12 bis 17 Uhr sowie am Sonntag und Montag von 10 bis 16 Uhr kostenlos von einer Ärztin mittels Ultraschall ihre Schilddrüse untersuchen lassen. Außerdem gibt es am Mobil jede Menge Informationsmaterial rund um das kleine lebensnotwendige Organ. Diese Aktion findet gemeinsam mit dem Dachverband der Selbsthilfegruppen für Schilddrüsenerkrankungen, der Schilddrüsen-Liga Deutschland e.V., statt.

Etwa jeder Dritte in Deutschland hat Probleme mit der Schilddrüse. Als Folge davon werden jährlich etwa 100.000 Menschen an der Schilddrüse operiert. Viele dieser Eingriffe könnten vermieden werden. Mit Hilfe des Ultraschall-Gerätes im Schilddrüsen-Mobil kann die Ärztin Lage, Form und Größe der Schilddrüse sowie eventuelle Veränderungen des Gewebes ermitteln. Der Ultraschall ist völlig schmerzlos und birgt keine Risiken. Bei Auffälligkeiten wird der Untersuchte zur weiteren Diagnose und Behandlung an seinen Hausarzt verwiesen.

Die häufigste Schilddrüsenkrankheit in Deutschland ist der Kropf, eine vergrößerte Schilddrüse, die mittels Ultraschall gut zu erkennen ist. Jeder zweite Deutsche über 35 Jahre ist davon betroffen. Hauptursache ist eine zu geringe Aufnahme von Jod mit der Nahrung. Jodmangelkröpfe entstehen häufig in Phasen der hormonellen Umstellung, wie in der Pubertät, der Schwangerschaft sowie der Stillzeit. Deshalb raten Experten diesen Risikogruppen sowie Familien, in denen bereits Kröpfe aufgetreten sind, zur Vorbeugung Jodid-Tabletten einzunehmen.

Auch bei Schilddrüsenentzündungen gibt es typische Veränderungen des Ultraschallbildes. Bei der so genannten Hashimoto Thyreoiditis, der häufigsten Schilddrüsenentzündung, werden Antikörper gegen die Schilddrüse gebildet. Es kommt zur Zerstörung des Schilddrüsengewebes und damit zur Unterfunktion.

Unser Körper bildet dann zu wenige Schilddrüsenhormone: Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Kälteempfindlichkeit, trockene Haut, stumpfes Haar, Gewichtszunahme und sogar Empfängnisstörungen können die Folge sein. Aufgrund der allgemeinen Beschwerden und des schleichenden Verlaufs wird eine Unterfunktion oft erst spät erkannt. Liefert das Ultraschallbild im Mobil entsprechende Hinweise, sollte beim Hausarzt oder Internisten eine Blutuntersuchung, der sogenannte TSH-Test, durchgeführt werden. Liegt eine Unterfunktion vor, ist diese medikamentös gut zu behandeln. Durch die Einnahme von Schilddrüsenhormonen wird dem Körper zugeführt, was er selbst nicht mehr in ausreichender Menge bilden kann.

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Redaktion:
Cramer-Gesundheits-Consulting
Postfach 11 07
65741 Eschborn


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