Nach Tattoo-Entfernung mit Laser: 50% weniger Narben mit Contractubex

Thema: Textarchiv - Narbentherapie
Kategorie: Fachpresse
Veröffentlicht am: Donnerstag, 23. November 2006
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Die Tätowierungswelle scheint abzuebben. Auf jeden Fall sehen sich Ärzte zunehmend mit Patientenwünschen nach Entfernung permanenter Körperdekorationen konfrontiert. Als besonders störend empfinden insbesondere junge Frauen die populär als „Arschgeweih“ bezeichneten, großflächigen Tribal-Tattoos auf dem Steißbein, welche ihren Trend setzenden Charakter in der Zwischenzeit eingebüßt haben. Mittel der Wahl zur Eradikation ist der Laser, bei dessen Anwendung jedoch in nicht unerheblichem Umfang Narben oder Pigmentstörungen zurück bleiben können. Eine prospektive Studie* aus Hongkong belegt nun eine hoch signifikante Reduktion der Narbenbildung bei Anwendung von Contractubex® Gel zwischen den Sitzungen.

Vor dem Hintergrund sehr guter Erfahrungen der Narbenvermeidung bei der Behandlung von Brandverletzten im Prince-Of-Wales-Krankenhaus testeten Wai Sun Ho et. al. dieses Präparat mit Dreifachwirkung (Extractum Cepae, Heparin und Allantoin) bei der Entfernung von Tätowierungen mit dem QS 1.064-nm Nd:YAG Laser.

Die Hälfte der nach dem Zufallsprinzip zu geordneten 120 Patienten erhielt zusätzlich zur Standardtherapie (EMLA® Creme und Tegaderm® zur Vorbereitung sowie Bactroban® Creme zur antibiotischen Nachbehandlung) Contractubex® zum zwei Mal täglichen Auftragen zwischen den Lasersitzungen. Drei Monate nach Abschluß der Behandlung wurde das Ergebnis bewertet: In der Contractubex-Gruppe trat bei 11,5 Prozent der behandelten Tattoos Narbenbildung auf, in der Kontrollgruppe bei 23,5 Prozent. Bei der Hyper- und Hypopigmentierung der behandelten Stellen gab es keinen signifikanten Unterschied. Lediglich 6,5 Prozent der Patienten in der Verum-Gruppe verspürten Juckreiz.

* Wai Sun Ho et al.: Dermatol Surg 2006; 32: 891-896 (mailen wir Ihnen auf Anfrage gerne zu)

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Redaktion:
Cramer-Gesundheits-Consulting
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