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Wenn Haut und Haare Kummer machen - vielleicht liegt‘s an der Schilddrüse
Thema: Textarchiv - Schilddrüsen-Erkrankungen
Kategorie: Publikumspresse
Veröffentlicht am: Dienstag, 14. Mai 2002
Presseanfragen bitte an: Susan Kirmse , Tel. 06196-7766-116
Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten.
Trotz guter Pflege sind die Haare trocken, stumpf und dünn, die Haut rau, schuppig und blass? Körperbezogene Unsicherheit, Missempfinden und Zweifel an der eigenen Attraktivität sind die Folge. Was viele nicht wissen: Auch eine Unterfunktion der Schilddrüse kann für Haut- und Haarprobleme verantwortlich sein. Wer sicher gehen will, sollte seine Schilddrüse untersuchen lassen. Liegt eine Unterfunktion vor, ist diese leicht behandelbar: die fehlenden Schilddrüsenhormone können dem Körper in Form von Tabletten, wie z.B. Euthyrox wieder zugeführt werden.
Ein ausgeglichener Hormonhaushalt garantiert körperliches und seelisches Wohlbefinden. Eine besondere Rolle spielen hier die Hormone der Schilddrüse. Professor Lothar-Andreas Hotze, Schilddrüsenexperte aus Mainz-Kastel: „Die Schilddrüse gehört zu den wichtigsten Organen des Körpers. Die von ihr hergestellten Hormone sind für jeden Menschen lebensnotwendig, denn sie steuern viele unserer Körperfunktionen“. Ein Mangel an Schilddrüsenhormonen zeigt sich unter anderem durch Veränderungen an Haut und Haaren. Speziell über den Wangenknochen ist die Haut rau, schuppig und gespannt. Oft treten auch Schwellungen auf, vor allem an den Augenlidern, Händen und Füßen. Die Haare sind dünn und fallen verstärkt aus.
Bei einer Unterfunktion der Schilddrüse werden von dem nur wenige Gramm schweren Organ zuwenig Hormone produziert. Nicht nur Haut- und Haarprobleme, auch Beschwerden wie Müdigkeit, Gewichtszunahme, Kälteempfindlichkeit und Depressionen können die Folge sein. Durch die allgemeinen Symptome und den oft schleichenden Verlauf wird eine Fehlfunktion häufig nur schwer erkannt. Klarheit schafft eine Blutuntersuchung beim Hausarzt oder Internist, der sogenannte TSH-Test. „Es reicht nicht aus“, so Hotze, „nur die Konzentration der beiden Schilddrüsenhormone T3 und T4 zu bestimmen, da diese zu Beginn der Erkrankung noch im Normbereich liegen könnten“. Der TSH-Test dagegen misst auch die Menge der übergeordneten Steuerhormone. Durch die Einnahme von Schilddrüsenhormonen wie Euthyrox können die Beschwerden behoben werden. „Das Behandlungsprinzip ist einfach: dem Organismus wird zugeführt, was er vorher selbst noch in ausreichender Menge hergestellt hat“, so der Experte.
Schilddrüsenkrankheiten sind nicht gerecht verteilt. Frauen sind bis zu fünfmal häufiger betroffen als Männer: bei den über 60-jährigen Frauen weltweit bis zu 20 Prozent. Möglicherweise liegt das an ihrem verhältnismäßig komplizierten Hormonhaushalt. Vorsicht in den Wechseljahren: die Symptome einer leichten Unterfunktion sind den klassischen Wechseljahresbeschwerden sehr ähnlich. Deshalb empfiehlt Hotze, dass Frauen im entsprechenden Alter zunächst ihre Schilddrüse mit einem TSH-Test überprüfen lassen, bevor sie eine Östrogenbehandlung in Betracht ziehen.
Weitere Informationen rund um das Thema Schilddrüsenkrankheiten gibt es im Internet unter www.medizinpartner.de
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Redaktion:
Cramer-Gesundheits-Consulting
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65741 Eschborn
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