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Seminar Phytomedizin: Traditionelles Wissen modern genutzt
Thema: Textarchiv - Atemwegsinfekte
Kategorie: Fach-/Publikumspresse
Veröffentlicht am: Mittwoch, 6. Juli 2005
Presseanfragen bitte an: Anja Dörner , Tel. 0 61 96 - 77 66 - 114
Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten.
Kapuzinerkresse und Meerrettich sind „scharfe Geschütze“ gegen Keime und Bakterien
Kamp-Lintfort, 06. Juli 2005. Das Wissen um die Heilkraft von Pflanzen wurde in den Klöstern über Jahrhunderte gesammelt und hat bis heute seinen Platz auch in der modernen Medizin. Im Kloster Kamp in Kamp-Lintfort fand zu diesem Thema ein Seminar zur natürlichen Behandlung von Harnwegsinfekten und grippalen Infekten mit den Heilpflanzen Kapuzinerkresse und Meerrettich (z.B. Angocin® Anti-Infekt N) statt. „Als ich kürzlich merkte, dass eine starke Erkältung im Anmarsch war, hat mich Angocin® davor gerettet, einen wichtigen Fernsehauftritt abzusagen“, berichtete Professor Hademar Bankhofer begeistert. Der aus Hörfunk und Fernsehen bekannte Journalist moderierte das Seminar im klösterlichen Ambiente. Namhafte Experten referierten über Studien zur Wirksamkeit der Senföle – den Inhaltsstoffen der Kapuzinerkresse und des Meerrettichs.
Klostermedizin gewinnt wieder an Bedeutung
Vor einigen Jahren begann die Ärztin für Innere Medizin und Naturheilverfahren Dr. Brigitte Weller-Boothe den Klostergarten in der ehemaligen Zisterzienserabtei Kloster Kamp wieder zu kultivieren. „Ich habe mich intensiv mit dem Thema Pflanzenmedizin beschäftigt und kam so auf die Idee einen modernen Kräutergarten anzulegen.“ In Ihrem Vortag erläuterte Frau Dr. Weller-Boothe, welche Pflanzen für bestimmte Indikationen eingesetzt werden können. Eine Führung durch den Kräutergarten verschaffte den Teilnehmern durch Fühlen und Riechen einen sinnlichen Eindruck von den Pflanzen.
Senföle wirken antibakteriell
Worauf die heilende Wirkung von bestimmten Pflanzenwirkstoffen beruht, ist oft kaum erforscht. Um Anerkennung in der Schulmedizin zu erhalten, ist es daher sehr wichtig wissenschaftlich fundierte Forschungsergebnisse vorzuweisen. PD Dr. Uwe Frank, leitender Oberarzt am Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene stellte eine Studie zur antibakteriellen Wirkung von Angocin® Anti-Infekt N auf klinisch relevante Bakterien vor. „Ziel der Untersuchung war es, zu überprüfen, ob die in Studien der 50er und 60er Jahre postulierten antibakteriellen Eigenschaften der Senföle reproduzierbar sind und ob die Kombination von Kapuzinerkresse und Meerrettichwurzel im Vergleich zu den früher getrennt untersuchten Drogen zu einem erweiterten Wirkspektrum führt“, erläuterte Frank. Untersucht wurden 13 klinisch relevante Bakterienspezies, die Infektionen der ableitenden Harnwege bzw. des Respirationstraktes verursachen können. Auswertungen der Studie ergaben, dass Senföle aus Kapuzinerkresse und Meerrettich je nach Wirkstoffkonzentration ausgeprägte antibakterielle Wirkung sowohl bei grampositiven als auch gramnegativen Spezies aufweisen. Damit konnten die Studien aus den 50er und 60er verifiziert werden.
Patienten profitieren vielfach von Heilpflanzen
Prof. Dr. Karl Friedrich Klippel, Chefarzt der Klinik für Urologie am Allgemeinen Krankenhaus in Celle referierte im Kloster Kamp über weitere positive Eigenschaften von Senfölen auf Erkrankungen wie Sinusitis, Bronchitis oder Harnwegsinfekte. Denn über die antibakterielle Wirksamkeit hinaus, hemmen Senföle auch das Wachstum von Viren, Pilzen und Hefen. Ein deutlicher Vorteil für die Patienten ist die äquivalente Wirksamkeit gegenüber synthetischen Antibiotika ohne wesentliche Nebenwirkungen. Die Erzeugung von Resistenzen bzw. multiresistenten Keimen ist nicht zu befürchten. Außerdem ist die Therapie kostengünstiger.
„Epidemiologische Studien belegen sogar, dass Senföle bzw. deren Derivate möglicherweise auch zur Risikominderung von Krebs beitragen können, insbesondere Lungen- und Blasenkrebs“, betonte Klippel in seinem Vortrag.
Angocin® Anti-Infekt N ist rezeptfrei in Apotheken erhältlich. UVP: 8,83 € (50 Filmtabletten).
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Redaktion:
Cramer-Gesundheits-Consulting
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