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Figurprobleme? Auch ein Schilddrüsen-Check kann helfen
Thema: Textarchiv - Schilddrüsen-Erkrankungen
Kategorie: Publikumspresse
Veröffentlicht am: Montag, 22. März 2004
Presseanfragen bitte an: Susan Kirmse , Tel. 06196-7766-116
Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten.
Mit den ersten Sonnenstrahlen im Frühling nehmen viele jedes Jahr auf´s Neue den Kampf mit dem Winterspeck auf. Um auch leicht bekleidet eine gute Figur zu machen, wird die Kalorienzahl oft für kurze Zeit drastisch reduziert. Doch beim Abnehmen kommt es nicht darauf an, ganz besonders wenig zu essen, sondern langfristig die Lebensmittel bewusster auszuwählen und mehr Bewegung in den Tagesablauf einzuplanen. Am wirkungsvollsten ist es, Nahrungsmittel mit viel Fett so weit wie möglich vom Speiseplan zu streichen oder durch eine fettarme Variante zu ersetzen. Gemüse und Obst sind uneingeschränkt erlaubt: Sie sind nicht nur kalorienarm, sondern liefern auch lebensnotwendige Vitamine und Mineralstoffe.
Doch oft purzeln die Pfunde nicht so, wie sie sollen. Wichtig zu wissen: Wer trotz mehrwöchiger Diät nicht abnimmt, kann möglicherweise auch an einer Unterfunktion der Schilddrüse leiden. Produziert sie zu wenig Hormone, läuft unser Körper auf Sparflamme – der Energiebedarf sinkt und die beste Diät nutzt dann nichts.
Die Schilddrüse, ein walnussgroßes Organ unter dem Kehlkopf steuert mit ihren Hormonen viele unserer Körperfunktionen: Stoffwechsel, Herz und Kreislauf, Magen und Darm, Nerven und Muskeln. „Bei einer Unterfunktion verlangsamen sich die Prozesse, da zu wenig Schilddrüsenhormone gebildet werden“, erklärt der Schilddrüsenexperte Professor Karl-Michael Derwahl aus Berlin. Beschwerden wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Kälteempfindlichkeit oder Gewichtszunahme können auftreten.
„Durch eine Bestimmung der Schilddrüsenhormone im Blut lässt sich eine Funktionsstörung leicht feststellen“, so Derwahl. Als ersten Hinweis, ob mit der Schilddrüse etwas nicht stimmt, kann jeder Betroffene beim Arzt das so genannte TSH bestimmen lassen. Die Kosten für diese sinnvolle und einfache Blutuntersuchung werden von den gesetzlichen Krankenkasse nicht mehr ohne weiteres übernommen, wenn keine weiteren Hinweise auf eine Krankheit vorliegen. Doch Selbst-Zahlen kann sich hierbei durchaus für die Gesundheit lohnen. Findet der Arzt tatsächlich eine Schilddrüsenstörung dabei, übernimmt die Krankenkasse die Behandlung.
Wenn eine Unterfunktion der Schilddrüse für das stärkere Ausschlagen der Waage verantwortlich ist, kann den Betroffenen geholfen werden: Durch die Einnahme von Schilddrüsenhormonen wie Euthyrox wird dem Körper zugeführt, was er selbst nicht mehr in ausreichender Menge herstellen kann.
Zur Bildung ihrer Hormone benötigt die Schilddrüse das Spurenelement Jod. Die meisten Schilddrüsenkrankheiten in Deutschland werden durch den Jodmangel in unserer Nahrung verursacht und sind damit leicht zu vermeiden. Derwahl rät daher, zur Vorbeugung auf eine ausreichende Jodzufuhr zu achten. Durch die regelmäßige Einnahme von rezeptfreien Jodid-Tabletten aus der Apotheke könne der Mangel an Jod einfach und risikolos ausgeglichen werden. Dies gelte vor allem in Zeiten hormoneller Umstellungen wie Pubertät, Schwangerschaft, Stillzeit und den Wechseljahren. Auch der regelmäßige Verzehr von Hochseefisch und die Verwendung von jodiertem Speisesalz seien empfehlenswert.
Wer sich außerdem noch körperlich fit hält, z.B. indem er täglich mindestens eine halbe Stunde zügig spazieren geht, steigert damit nicht nur seinen Energiebedarf, sondern auch sein allgemeines körperliches Wohlbefinden.
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Redaktion:
Cramer-Gesundheits-Consulting
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